Die Geschichte unseres Hauses

Bereits seit 1889 prägt das Gasthaus Schäfle das Dorfgeschen in Feldkirch/Altenstadt. Damals hieß das Haus noch "Zum Lamm" und wurde von Josefa und Franz Anton Fulterer, der aus dem Südtirol stammte, aufgebaut.1930 übernahmen die Geschwister Antonia und Josef Fulterer das um 1920 umgetaufte "Schäfle". Aus der Verbindung zwischen Josef und Stephanie Fulterer gingen drei Söhne hervor.1976 übernahmen der mittlere Sohn, Otto-Heinz Fulterer, und seine aus dem Bregenzerwald stammende Frau Edith den Betrieb. Seit kurzer Zeit führt Edith die Tradition des Familienbetriebes gemeinsam mit Sohn Christoph Fulterer fort.

 

Im Laufe der über hundertjährigen Geschichte hat das Schäfle nicht nur personell einige Veränderungen miterlebt. 1899 entging es nur knapp einer Brandkatastrophe. Als beinahe der gesamte Altenstädtner Dorfkern niederbrannte, blieb das Haus verschont. Bis vor dem Ersten Weltkrieg wurde in den tiefen und kühlen Kellergewölben Bier gebraut. Heute erfüllen die drei Untergeschosse einen anderen Zweck. Im Weinkeller lagert eine große Auswahl vorwiegend österreichischer Weine und noch ein Stock tiefer reift der selbst gekelterte "Ardetzenberger" in großen Fässern heran, bevor er in Flaschen abgefüllt wird.

 

In regelmäßigen Abständen wurde das Haus renoviert, um- und ausgebaut. 1988 wurde der früher als Pferdestall und Lagerraum verwendete Schuppen auf der gegenüberliegenden Seite des Parkplatzes mit einem modernen Nebenhaus mit Gästezimmern ersetzt. Wenige Jahre später bekam der Gastgarten mit einer von der Tochter des Hauses, Dominique Fulterer, errichteten Lehmwand ein vollkommen neues Gesicht. Nur kurz nach der letzten Renovation brannte das Schäfle in einer Nacht im März 2005 beinahe vollkommen aus. Über ein Jahr lang stand der gesamte Betrieb still, bevor im Juni 2006 das Haus neu eröffnet werden konnte.

 

Die Philosophie hat sich in der gesamten Zeit nicht geändert. Kontinuierlich wurde Wert darauf gelegt, Tradition und Gastlichkeit weiterleben zu lassen und gleichzeitig den heutigen Bedürfnissen gerecht zu werden.